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8 Jahre Lärm, Dreck und Aussitzen durch die Entscheidungsträger in Wiesbaden und am Flughafen

Die Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest jährt sich in diesem Jahr zum achten Mal. Auf zwei Demonstrationen auf dem Römer in Frankfurt und im Terminal 1 am Flughafen zeigen die Menschen, dass nur ein Nachtflugverbot von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr, die Verringerungen der Flugbewegungen auf maximal 380.000/Jahr und die Stilllegung dieser Landebahn wirkliche Entlastung schafft.

Seit acht Jahren kämpfen die Bewohnerinnen und Bewohner rund um den Frankfurter Flughafen für mehr Ruhe und weniger Schadstoffe in der Luft. Noch immer werden die Bewohnerinnen und Bewohner morgens um fünf Uhr aus dem Schlaf gerissen und noch immer hat es die schwarzgrüne Landesregierung nicht geschafft, allabendlich um 23 Uhr den Flugverkehr zu beenden, so wie es der kleinste gemeinsame Nenner, die „Mediation“ vorsah.

„Man muss festhalten, dass die Landesregierung in acht Jahren keine nennenswerten Bemühungen an den Tag gelegt hat, um die Vereinbarungen aus der Mediation einzuhalten.“, so die Sprecherin des AK Region und Flughafen Stefanie Then. „Stattdessen werden wir Anwohner mit Lippenbekenntnissen à la ‚Der Bau der Landebahn Nordwest war ein Fehler‘ abgespeist. Die Lärm- und Immissionsbelastung der Anwohner ist hingegen krankmachende Realität. Es müssen endlich Maßnahmen ergriffen werden, die den Lärm und Dreck ausgehend vom Ist-Zustand reduzieren. Das Gegenteil wird aber praktiziert, wenn künstlich Flugbewegungen von Hahn nach Frankfurt geholt werden.“

Die SPD Ortsvereine im Frankfurter Süden fordern daher weiterhin, gemeinsam mit der SPD Frankfurt eine Lärmobergrenze von 55 Dezibel Dauerschallpegel, die Deckelung der Flugbewegungen auf 380.000 jährlich und ein echtes Nachtflugverbot von 22-6 Uhr.

Pressemitteilung
vom 20.10.2019
AK Region und Flughafen
in der SPD Hessen-Süd
Kontakt: Stefanie Then, 0163-4417853

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