Pressestatement von Stefanie Then

Stellungnahme zur Mitteilung des HMWEVL zur Einhaltung der Lärmobergrenze in 2017

Die Landtagskandidatin im Frankfurter Süden zeigt sich empört: „Die Mitteilung des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, die Lärmobergrenze sei 2017 eingehalten worden, klingt wie Hohn und Spott in den Ohren der Anwohner rund um den Frankfurter Flughafen.“

Mit Einführung der sogenannten Lärmobergrenzen haben die Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau darauf hingewiesen, dass damit weder mittel- noch langfristig eine tatsächliche Lärmminderung verbunden sein wird. Schließlich wurde die Lärmobergrenze so festgesetzt, dass sie selbst bei einem explosionsartigen Wachstum des Frankfurter Flughafens kaum erreicht werden würde. 

„Es handelt sich bei dieser Lärmobergrenze um nichts anderes als eine Augenwischerei. Eine Hurra-Meldung, die Lärmobergrenze sei im letzten Jahr eingehalten worden, ist dementsprechend mehr als unverschämt.“, findet Stefanie Then. „Was wir brauchen, das ist eine rechtssicher festgesetzte Lärmobergrenze, die mit einer echten Lärmminderung einhergeht. Idealerweise liegt diese Lärmobergrenze bei einem Dauerschallpegel von 55 dB(A), so wie dies das Umweltbundesamt fordert. Im Landtag werde ich dieses Ziel konsequent verfolgen.“

Stefanie Then ist Direktkandidatin im Frankfurter Süden, Teil des Wahlkreises ist der Frankfurter Flughafen. Sie ist seit Eröffnung der Landebahn Nordwest Ende 2011 in der Bürgerinitiative Eintracht gegen Fluglärm aktiv. Seit 2017 ist sie Mitglied im Sprecherkreis des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau im Rhein-Main-Gebiet. Das Amt ruht während des Wahlkampfs.

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